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22.07.2014

Kommentar zur Woche

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Guten Tag, liebe Leser

In Brasilien rollt der Ball. Und wir alle starren auf die Spiele bei der WM, verfolgen den Weg unserer Nationalmannschaft. Doch was, wenn wir einen Blick weg von der WM nach Berlin werfen? Dann nämlich ergibt sich eine Frage: Ist die große Koalition in Berlin bereits am Ende?

Denn was geschieht dort? Während der Koalitionsverhandlungen hatten CDU/CSU und SPD ihren jeweiligen Wahlvolk Versprechen einzulösen versprochen. Die CSU plädierte für die Mütterrente und die Pkw-Maut, die SPD für die Rente mit 63 und den Mindestlohn.
Jetzt sind alle Gesetze in der Verabschiedung; die Versprechen an die jeweilige Klientel (einigermaßen) erfüllt. Doch was kommt dann?  Wo sind die erhofften Ansätze einer Politik der notwendigen Reformen?

Wo sind die Gesetzesvorlagen, wo die Ideen und Ansätze einer vorausdenken Politik? Sind die Wähler tatsächlich zufrieden mit der derzeitigen Lage? Mit dem, was bisher geschehen ist, was als Gesetze verabschiedet wird, haben die Parteien der Koalition lediglich ihre eigenen Wünsche und die ihrer Klientel befriedigt.

Und nicht nur, dass neue Ideen zu Reformen fehlen, die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse kostet den Steuerzahler Milliarden.

Was kostet die Mütterrente? Wem bringt sie etwas?  Was kostet die Rente mit 63? Das Ministerium spricht von 160 Milliarden. Fast alle Experten rechnen vor, dass sie noch teurer kommt. Und wer bezahlt das alles? Die junge Generation wird darunter zu leiden haben!

Doch Volksvertreter, die ihr finanzielles Schäfchen im Trockenen haben und sich demnächst in den „verdienten“ Ruhestand verabschieden, scheren sich nicht darum, was unseren Nachwuchs beschäftigen wird. Eine traurige Wahrheit!

Ihnen eine angenehme Woche
Ihr
Reinhold Haimüller

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