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02.08.2014

Kommentar zur Woche

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Guten Tag, liebe Leser

In diesen Tagen feiert es seinen ersten Geburtstag: das Betreuungsgeld. Ein ungeliebtes Kind. Zumindest von Politikern, die nicht der CSU angehören. Denn die CSU-Väter verteidigen ihr Lieblingskind. Mit vielen Mitteln. So tut man in der CSU noch immer so, als ob die Gegner der Herdprämie es Eltern verbieten würden, ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

Worum geht es beim Betreuungsgeld? Eigentlich darum,  ob man Hunderte Millionen ausgibt, um Eltern dafür zu bezahlen, dass sie eine staatliche Leistung - nämlich Kitas - nicht in Anspruch nehmen. Betreuung zu Hause wird damit schließlich nicht verboten!  

Das „Recht auf einen Kita-Platz“ feiert übrigens auch Geburtstag. Bund, Länder und Gemeinden unternehmen eine große finanzielle Anstrengung, das alles zu erfüllen. Mit Recht. Denn diese Anstrengung war überfällig. Eltern wurden sehr lange allein gelassen. Nun baut man Kitas wie nie zuvor. Doch schneller als das Angebot steigt die Nachfrage: fast 42 Prozent aller Eltern suchen derzeit einen Kitaplatz oder eine Tagesmutter. Und eben weil die Kommunen auch heute noch kein ausreichendes Angebot machen können, nehmen viele Eltern das Betreuungsgeld in Anspruch. Das reicht allerdings nicht für eine Tagesmutter.

Ist das Betreungsgeld denn zumindest hier - wir sprechen hier nicht über die  durch eine Herdprämie benachteiligten Kinder, denen die Chance auf eine Kita-“Ausbildung“ verwehrt wird - sinnvoll angelegtes Geld? Klare Antwort: Nein, auch dieses Geld ist rausgeworfen. Denn es nur der Tropfen auf dem heißen Stein, kostet aber zu viel.

Fazit: Das „Kind“ Betreuungsgeld ist und bleibt überflüssig. Zu teuer und nicht sinnvoll.


Ihnen eine angenehme Woche
ihr
Reinhold Haimüller

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